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John Connolly: Stan

Rowohlt Verlag - € 24,00

 

Als der junge Arthur Stanley Jefferson sich aus England aufmacht, in den Vereinigten Staaten Karriere zu machen, weiß noch niemand vom ersten Weltkrieg. Angekommen in New York dauert es nicht lange, bis er seine Schauspieltruppe  verlässt und sich auf das neue, aufregende Medium einlässt, das sein künftiges Leben bestimmen wird: Der Film.

Zu dieser Zeit wird für die klamaukigen, wie am Fliessband produzierten Slapstick- Komödien ständiger Nachschub an Nebendarstellern gesucht. Der stets höfliche Engländer mit dem Talent zu leicht dämlichen Gesichtsausdruck und seiner überhaupt sehr sprechenden Mimik wird schnell Bestandteil der fieberhaften Betriebsamkeit Hollywoods und tritt in vielen Filmen auf.Doch berühmt wird er erst an der Seite von "Babe."

"Babe", das ist Oliver Hardy, ein US-amerikanischer Schauspieler, mit dem Arthur, oder Stan Laurel, wie er sich von nun an nennt, bald eine tiefe Freundschaft verbindet, die viele Jahre lang dauern wird und die beiden durch Höhen und Tiefen zu einem der berühmtesten Komikerduos der Welt machen wird.

Wer kennt sie nicht? Wer hat nicht schon über ihre Schusseligkeiten und Dusseligkeiten gelacht, beispielsweise, wenn Stan mit seiner Unfähigkeit, der Schrittfolge seines schottischen Armeekorps zu folgen, die ganze Abteilung in ein ewig hüpfendes, den richtigen Takt suchendes Durcheinander verwandelt. Und das im Schottenrock! 

In dieser spannenden Biographie, die die aufregendsten Jahre Hollywoods zum Hintergrund hat, erzählt Connolly in wunderschönen Worten die Lebensgeschichte eines großen Spaßmachers, aber auch einer einsamen, zwischen der Suche nach Liebe und dem zerstörerischen Sog der Berühmtheit gefangenen Seele.


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