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David Levithan: Letztlich sind wir dem Universum egal


Fischer Jugendbuch - EUR 16,99
 
A ist heute ein Mädchen, das sich so drepressiv fühlt, dass es mit dem Gedanken spielt, sich umzubringen. A  versucht zu helfen und erreicht eine zumindest vorübergehende Abwendung des drohenden Unglücks...

Genaueres wird A nicht erfahren, weil er am  nächsten Tag schon wieder Jemand anderes ist, ein homosexueller Junge vielleicht oder ein Mädchen, das lieber
ein Junge sein möchte, oder ein Junge, der von seinen überfrommen Eltern von der Schule ferngehalten wird, weil sie befürchten, die könnte ihn verderben....
A erlebt dieses Leben jeweils nur für einen Tag, dann  erwacht er/sie am nächsten Tag in einem anderen Körper. A weiß nicht, warum das so ist, und er     
kann nichts dagegen tun. Er/Sie versucht, den Teenagern, die er "besucht" zu helfen, falls sie Hilfe brauchen und ansonsten keinen Schaden anzurichten. Bis er eines Tages das Mädchen Rhiannon kennen lernt, als er für einen Tag ihr Freund ist. 

Zum ersten Mal spürt er tiefere Emotionen für Jemanden und fast ohne seinen Willen versucht er, allen Hindernissen zum Trotz Kontakt zu halten, ihr wieder zu begegnen, sich ihr zu erkennen zu geben.
Ein ungewöhnlicher Held/Heldin von nichtstofflicher Präsenz, der/die durch ein sondeerbares Schicksal gezwungen scheint, in
odysseehafter Weise nicht ankommen  zu können - die Zutaten eines Fantasrtomans? Nicht nur!
Levithan schildert neben dem spannenden Plot einfühlsam und wie nebenbei die Gefahren, Einflüsse und Probleme, denen sich junge Menschen auf dem Weg ins
Leben stellen müssen und hinter allem die übermächtige Frage nach der eigenen Identität, nach Schicksal.

Absolut lesenswert!

 
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