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Steve Hockensmith: Weiße Magie - mordsgünstig

Verlag DTV,  EUR 10,95

Alanis McLachlan ist nur milde überrascht, als sie vom gewaltsamenTod ihrer Mutter erfährt, die sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat, weil sie nicht mehr in die dubiosen Geschäfte der professionellen Trickbetrügerin verwickelt werden wollte. Dass ihre Mutter ihr tatsächlich einen Laden für Kartenlegen und andere esoterische Dinge hinterlassen hat, erstaunt sie allerdings dann doch sehr. Als sie zögernd nach Arizona fährt, um in einem kleinen Ort im Nirgendwo ihr Erbe zu begutachten, trifft sie auf Feinde, giftige Konkurrenz und betrogene Kunden ihrer Mutter,  die nur allzu gern ihre kaum verrauchte Wut nun auf derenTochter übertragen möchten, vor allem als diese beginnt, die Hintergründe der Ermordung ihrer Mutter zu beleuchten. Alanis muss auf der Hut sein, wenn ihr nicht das gleiche Schicksal wie ihrer Mutter widerfahren soll.
Origineller Plot mit ungewöhnlicher Szenerie. Neben skurrilen Figuren und witzig-schrägen Situationen bietet der Roman auf unterhaltsame Weise eine Einführung in die Kunst des Tarotlesens, die auf verschlüsselte Art den Fortgang der Handlung begleitet. Für viel Spannung sorgt die mysteriöse Protagonistin, die durch die mütterliche Schulung seinerzeit viel gelernt hat, was ihr bei der Aufklärung dieses verwickelten Falles hilft.  

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